Stakeholder? Wer soll das sein?

Das sind nicht ‚die anderen‘. Das sind eure Leute.

09.11.2025
#News

Ein Begriff, viele Fragen. “Stakeholder” klingt ein bisschen wie Beratersprech. Und ja, es ist ein Fachwort – aber ein ziemlich nützliches. Denn wenn ihr euch fragt, für wen ihr etwas macht, für wen ihr verantwortlich seid, wer Ansprüche an euch stellt oder mit am Tisch sitzt: Genau da kommen Stakeholder ins Spiel.

Kurz gesagt: Stakeholder sind alle, die von eurem Unternehmen betroffen sind oder Einfluss auf euch haben. Das können Kundinnen und Kunden sein, Mitarbeitende, Lieferanten, Aufsichtsbehörden, Partner, die Nachbarschaft oder auch NGOs.

Ein paar Beispiele, ganz konkret:

▶ Bäckerei mit Theke und Backstube

Kundschaft: erwartet Frische, Sauberkeit, klare Allergeninfos
Gesundheitsamt: kommt unangekündigt zur Kontrolle
Mitarbeitende: müssen wissen, wie sie mit Lebensmitteln sicher umgehen
Lieferanten: liefern Mehl, Saaten, Verpackungen

Wer die Hygienestandards gut umsetzt, handelt nicht nur gesetzeskonform, sondern zeigt den Stakeholdern: Wir haben’s im Griff.

▶ Hausärztliche Praxis mit älteren Patienten

Patienten: brauchen verständliche, barrierearme Kommunikation
Praxisteam: muss sensibel mit Daten umgehen (DSGVO!)
Kassenärztliche Vereinigung: schaut auf Abläufe & Dokumentation
Angehörige: möchten informiert mit einbezogen werden

Hier geht’s nicht nur um gute Medizin, sondern auch um Vertrauen, Zugänglichkeit und klare Prozesse.

▶ Schreinerei mit Azubis und Fertigung

Mitarbeitende: erwarten sichere Arbeitsbedingungen
Azubis: brauchen Struktur und Feedback
Kundschaft: fragt nach fairer Produktion
Berufsgenossenschaft: kontrolliert Arbeitsschutz

Gutes Stakeholder-Management bedeutet hier: zuhören, unterweisen, klar kommunizieren.

▶ IT-Agentur mit öffentlichen Auftraggebern

Behörden: verlangen barrierefreie Websites
Endnutzer: müssen mit der Technik klar kommen
Mitarbeitende: sollen ethisch mitgestalten
Projektpartner: müssen wissen, woran sie sind

Stakeholder-Themen reichen hier von BITV bis Barrierefreiheit im Alltag.

▶ Naturkosmetik-Hersteller

Endkunden: wollen Transparenz über Inhaltsstoffe
Einzelhandel: fragt nach Zertifikaten & Nachweisen
Mitarbeitende & Partner: müssen Standards einhalten
Zertifizierungsstellen: prüfen die Glaubwürdigkeit

Hier zeigt sich: Nachhaltigkeit ist keine interne Sache – sondern etwas, das viele mitgestalten.

Was bringt euch das Wissen um Stakeholder? Es hilft euch, Prioritäten zu setzen. Themen zu erkennen, die euch vielleicht noch gar nicht bewusst waren. Und: Es zeigt, dass ihr nicht allein agiert. Wer seine Stakeholder ernst nimmt, arbeitet transparenter, zielgerichteter und oft auch erfolgreicher.

Und was macht Long Story Short daraus? In unseren Checks schauen wir genau hin: Welche Anspruchsgruppen spielen bei welchem Thema eine Rolle? Was wird erwartet? Was ist schon geregelt? Und wo sollte nachgeschärft werden?

Stakeholder sind also keine Theorie – sie stehen jeden Tag mit euch in Kontakt. Mal direkt, mal leise. Aber immer da. Und je besser ihr sie einordnen könnt, desto klarer wird auch euer Weg.

Jetzt Check starten:
www.long-story-short.xyz

#Produkt

Long Story Short:

Zeig was du tust –
und dass du‘s im Griff hast.

#Wir

Unser Rezept:

1.
Tun! Nicht so-tun-als-ob.

2.
Wir wissen, was du leistest!

3.
Von Unternehmern. Für Unternehmer.